Die Vergangenheit neu erleben!

Beim Betreten des Museums Vreeburg erlebt man die Atmosphäre vom Wohnen und Leben um 1900. Im Erdgeschoss sind komplett eingerichtete „Boerenkamers“ mit authentischen Möbeln, Geschmeiden, Kleidung und Gebrauchsgegenständen zu besichtigen. In den Stallungen und der Scheune stehen Spielzeug, Werkzeuge und Geräte aufgestellt. Ein Schmuckstück ist die Miniatur eines Mähdreschers (Skala 1:4), der regelmäßig in Betrieb genommen wird.

Das Grundstück, auf dem das Gebäude gebaut wurde, gehörte den Herren von Schagen. Dafür mussten die Besitzer jährlich einen Betrag an die Burgherren zahlen. Die älteste bekannte Besitzerin war Maria Agnes van Winssen. Nach ihrem Tod in 1669 verkauften die Erben die Ländereien an Schager Bauern und das Gehöft an den Texeler Tuchhändler Dirk Goutsbergen. In den folgenden Jahrhunderten ging das Gebäude viele Male in andere Hände über. Die Besitzer waren längst nicht immer Bauern, sondern auch zum Beispiel Feldschere, Pfarrer oder Schiffer.

Die letzte Familie, die hier etwa achtzig Jahre wohnte und arbeitete, war die Familie De Pater. Willem de Pater (1846-1921) trieb im Frühjahr sein Vieh quer durch Schagen zu seinem Land in De Hoep. Im Herbst liefen die Tiere wieder durch die Stadt zurück in den Stall. Willem de Pater, der letzte Bauer von Vreeburg, vermachte das Gehöft nach seinem Tod seinem befreundeten Notar Gerben Vrijburg aus Schagerbrug.

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